Vier Hochzeiten und ein Todesfall

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Handlung

Wer hätte gedacht, dass eine britsiche Komödie das Publikum in den USA so zu begeistern vermochte. Damit erweist sich, dass das Bedürfnis nach geistreicher Unterhaltung größer war, als gedacht. Die Handlung dreht sich um eine Gruppe von Freunden aus der vornehmen englischen Gesellschaft, deren Leben sich, so scheint es zumindest, vorzugsweise auf Hochzeiten abspielt. Während die Zahl der Singles in seinem Bekanntenkreis drastisch sinkt, fühlt Charlie (Hugh Grant) nach wie vor kein Verlangen, sein abwechselungsreiches Liebesleben durch eine Ehe zu beenden. Erst als er mit der Amerikanerin Carrie (Andi MacDowell) eine Nacht verbringt (und nicht er, sondern sie ihn am nächsten Morgen im Hotelbett zurücklässt und verschwindet), kann er Hochzeitsfeiern nicht mehr so unbeschwert wie früher genießen. Charlie trifft Carrie wieder - auf derer eigener Hochzeit. Enttäuscht beschließt er, seine Exfreundin zu ehelichen. Doch als die Trauungszeremonie beginnt, taucht plötzlich Carrie in der Kirche auf. Drehbuchautor Richard Curtis beschriebt Vier Hochzeiten und ein Todesfall als einen romantischen Film über Liebe und Freundschaft, der in einem See aus Scherzen schwimmt. Tatsächlich endet der Film genauso witzig, wie er begonnen hat. Nur während einer Begräbnisszene erhält man die Gelegenheit, die vom Lachen strapazierte Gesichtsmuskulatur für kurze Zeit zu entspannen. Vier Hochzeiten und ein Todesfall ist die gelungene Wiederbelebung der klassischen romantischen Komödie. Bemerkenswert ist besonders die Art und Weise , wie hier der Humor zur Anwendung kommt: Lärmende Komik ist verpönt - statt dessen steckt der pointierte Witz im Detail der schliffenen Dialoge. Regisseur Mike Newell inszinierte mit leichter Hand und führte die Schauspieler sicher durch das turbulente Hochzeiten-Geschehen. Ein sicheres Ticket nach Hollywood war dieser Film für den damals noch unbekannten Hugh Grant. Er spielte den unentschlossenen Charlie mit einem solch umwerfenden Charme und solch lässiger Eleganz, dass die amerikanischen Kritiker in ihm bereits einen neuen Cary Grant oder James Stewart sahen. Blass bleibt dagegen Andie MacDowell als kühle Verführerin.


DarstellerHugh Grant, Andie MacDowell, Kristin Scott Thomas, Sir Simon Callow, James Fleet
RegisseurMike Newell
FSKfreigegeben ab 6 Jahren
Produktionsjahr1994
Spieldauer113 Minuten

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3.6 von 5 – Wertungen: 11