Mad Love - Volle Leidenschaft

Trailer


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Handlung

Liebe ist, wenn sie in der Schule den Feueralarm auslöst, während er gerade eine Klausur schreibt. Dies lernt uns Mad Love - und dass Jugend die Gefahr in sich birgt, vorübergehend manisch-depressiv zu werden. Mit dem zwischen Road-Movie und Psycho-Drama angesiedelten Film erweist sich Antonia Bird als weibliches Pendant zu Richard Linklater: Ebenso wie der Amerikaner begegnet die britische Regisseurin ihren heranwachsenden Antihelden sehr respekt- und verständnisvoll. Und im gleichen Maße wie ihm gelingt es ihr, eine relativ unspektakuläre Story fesselnd und wohltuend realistisch zu erzählen. Die Geschichte einer verrückten Liebe beginnt, als dem sehr verantwortungsbewußten Matt (ChrisO'Donnell) eines Tages die flippige Casey (Drew Barrymore) über den Weg läuft. Doch das junge Glück währt nicht lange: Matt muss erkennen, dass Liebe allein nicht ausreicht, um der depressiven und selbstmordgefährteten Casey zu helfen. Dass sich zum Ende hin Momente der Langeweile einschleichen und der hervorragende Soundtrack (u.a. Nirvana, Elastica, Grant Lee Buffalo) Antonia Bird einige Male zu Videoclip-Sequenzen verführte, die den Erzählfluss stören, mindert nicht die herausragende Qualität des Films. Die beiden Schauspieler sind sehr glaubwürdig und gehen sehr glaubwürdig mit dem Sentiment um.


DarstellerChris O'Donnell, Drew Barrymore, Matthew Lillard, Richard Chaim, Robert Nadir
RegisseurAntonia Bird
FSKfreigegeben ab 12 Jahren
Produktionsjahr1995
Spieldauer93 Minuten

Mehr Drama

2.7 von 5 – Wertungen: 11